Prints
Die meisten der hier gezeigten Fotografien habe ich entweder mit einer 6x7 Mittelformatkamera oder mit einer 6x17 Panoramakamera aufgenommen; einige wenige auch mit einer 4x5 Großbildkamera. Nur wenn extreme Brennweiten nötig waren oder grobes Korn erzielt werden sollte, habe ich auch mit Kleinbild fotografiert. Die Kamera stand dabei immer auf einem schweren Stativ. Die Negative sind sozusagen nach alter Väter Sitte entstanden: Die Belichtung habe ich stets extern mit einem Spot-Belichtungsmesser gemessen. Vor jeder Aufnahme habe ich damit den Motivkontrast ermittelt und die Negative dementsprechend einzeln kontrastangepasst nach dem Zonensystem entwickelt. Die meisten Nachtaufnahmen bedurften einer kontrastsenkenden, verkürzten Entwicklung (N-1), sehr oft musste der Kontrast noch stärker reduziert werden (N-2), und bei einigen Aufnahmen war außerdem eine diffuse Vorbelichtung des Negatives notwendig, um alle Tonwerte erfassen zu können. Als Aufnahmematerial verwendete ich fast immer meinen Lieblingsfilm: Ilford Delta 100. Die Negative habe ich entweder mit Kodak XTOL 1:1 entwickelt oder mit MZB von Moersch-Photochemie, einem sehr guten Zweibad-Ausgleichsentwickler (siehe auch meine beiden Artikel über MZB in der SCHWARZWEISS Nr. 36 und in der PHOTOGRAPHIE, Ausgabe 5/2003. Der vollständige Artikel in der SCHWARZWEISS ist als PDF-Datei in der Rubrik "Tipps und Tricks" zu finden). Die Infrarot-Bilder der Burgen habe ich mit dem Ilford SFX-200 aufgenommen, den ich im Ilford Entwickler ID-11 mit der Verdünnung 1+1 entwickelt habe; alle anderen Infrarot-Bilder wurden mit dem leider verblichenen Kodak Infrarotfilm High Speed Infrared HIE fotografiert. Seit einigen Jahren bin ich, was den Positivprozess anbelangt, auch zu einer hybriden Arbeitsweise übergegangen, d.h. ich scanne meine Negative mit einem hochwertigen Hasselblad-Imacon-Scanner ein und bearbeite sie anschließend im Photoshop. Bei der Bildbearbeitung beschränke ich mich allerdings auf diejenigen Techniken, die auch in der guten alten Dunkelkammer möglich sind, nämlich Tonwertoptimierungen durch Tonwertkorrektur, Abwedeln und insbesondere Nachbelichten.

Bildverkauf
Sollten Sie Interesse am Ankauf eines Bildes haben, so wenden Sie sich bitte per E-Mail an mich (siehe Impressum). Ich verkaufe entweder von mir selbst in der Dunkelkammer auf Silbergelatine-Baryt-Papier angefertigte Prints bis zur Größe von 30x40 cm oder digitale Prints bis hin zu Übergrößen (beim Mittelformat maximal 110 x 100 cm; bei Panoramaaufnahmen maximal 180 x 60 cm, bei einer Kunstdruckauflösung von 300dpi, wobei die Dateien nicht qualitätsmindernd hochgerechnet worden sind).